Das Rittergut

Kontakt und Impressum:

Sophie v.Eichborn

Rittergut Döllnitz

Otto-Kreutzmann-Str.30

06258 Schkopau OT Döllnitz

Tel : 0170 6396618

E-mail: eichborn@rittergut-doellnitz.de

 

Das Rittergut Döllnitz

wird mit in der "Beschreibung des zum ehemaligen Primat und Erz-Stifft (...) Herzogthum Magdeburg gehörigen Saal-Kreyses" von Johann Christoph von Drehaupt aus dem Jahr 1755 aufgeführt.

Demnach kaufte Curd von Einsiedel, Fürstl. Sächsischer Magdeburgischer Geheimer Rath zu Halle, das Rittergut von Otto von Weise. Auf ihn folgte Abraham von Einsiedel (Burgherr auf Gnandstein) und schließlich Curd Abraham von Einsiedel, Oberhofgerichtsassessor zu Leipzig, welcher es 1737 an Johann Friedrich Freiherrn von Eckhart vertauschte.

1739 geht es an dessen Sohn August Friedrich von Eckhardt. Dieser verkaufte das Rittergut an den Königl. Preuß. Geheim. Kriegs- und Domainen-Rath Philipp Friedrich Krug von Nidda, der es in ein Erblehn verwandelte. Nach dessen Tod erwirbt es dessen Witwe Helene Christiane geb. von Ludewig, nunmehr vermählten Reichsgräfin Truchsess von Waldburg. Deren Wappen zieren noch das Barockportal des Haupthauses.

1812 kaufte der Hallesche Bürger Johann Gottlieb Goedecke das Rittergut in Döllnitz und betrieb dort eine Ziegelei, Mälzerei und Brauerei. 1824 wird erstmals die Gose in der Brauerei des Ritterguts gebraut.

1945 wird die Familie Goedecke vertrieben und enteignet. Das Rittergut verwaltet fortan der Landwirtschaftliche Treuhandverband Sachsen-Anhalt. Während der DDR-Zeit wird das Herrenhaus des Rittergutes als Kinderheim genutzt.

2001 kauft ein Verein das Haupthaus und nutzt es als Landschulheim.

2003 wird das Herrenhaus des Rittergutes von Konstantin und Sophie von Eichborn (geb.v.Einsiedel) gekauft und nach und nach wieder instand gesetzt. Im Sommer 2016 zieht die Familie nach Döllnitz ins Rittergut. Das untere Geschoß des Barockteils kann für Feiern oder Tagungen angemietet werden.